Etikettieren und Auszeichnen
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Thermotransferbänder • Info
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TT-Band
Thermotransfer-Farbbänder
Die Thermotransfer (TT)-Drucktechnologie hatte ihren Durchbruch
mit der zunehmenden Verbreitung des Barcodes in der Warenwirtschaft.
Es können individuelle Etiketten mit Logos, Symbolen, Barcode
und Klarschrift in beliebiger Stückzahl und jederzeit änderbarem
Layout erstellt werden, des Weiteren ist der Einsatz des Thermotransferdruckers
auch unter rauheren Produktionsbedingungen möglich.
Die Druckleiste eines Thermotransferdruckers besteht aus einer
Vielzahl von Wärmepunkten (Dots), diese werden elektrisch
angesteuert und erwärmt. Die Temperatur wirkt auf das Farbband
ein, das zusammen mit dem Etikettenmaterial zwischen Andruckrolle
und Druckleiste geführt wird. Die Temperatur ist so hoch,
dass an den angesteuerten Dots die Druckfarbe schmilzt und sich
mit der Oberfläche des Etikettenmaterials verbindet.
Thermotransferfarbbänder bestehen aus zwei
Komponenten, dem Polyesterfilm und der Druckfarbenschicht. Eine
hohe Qualität
des Polyesterfilms (z. B. durch zusätzliche Rückseitenbeschichtung)
schont den Druckkopf und verlängert so seine Lebensdauer.
Diese wird durch die Hitzesensibilität der Druckfarbenschicht
zusätzlich beeinflusst. Die Druckfarbenschicht kann eine
Wachsbeschichtung, Wachs-/Harzbeschichtung (in unterschiedlichen
Mengenverhältnissen) oder eine Harzbeschichtung sein. Die
am häufigsten in die Beschichtung eingebetteten Carbon-Partikel
sind schwarz, es können jedoch auch Farbstoffe eingebracht
werden.
Folgende Anforderungen an einen lesbaren Barcode bestimmen die
Voraussetzungen, die an einen Thermotransfer-Aufdruck gestellt
werden:
(1) Hohe Kontraststärke und (2) gute Randschärfe.
Zusätzliche Kriterien können sein: Wisch- und Kratzbeständigkeit,
Lösungsmittelbeständigkeit,
Hitzebeständigkeit, Druckkopfenergie, Druckgeschwindigkeit,
Druckqualität bei um 90° gedrehtem Barcode.
Die Auswahl eines Farbbandes richtet
sich also nach den Bedingungen, die von einer Anwendung vorgegeben
werden. Es ist zu berücksichtigen,
dass ein optimaler Aufdruck eine Abstimmung zwischen Drucker,
Etikettenmaterial und Farbband voraussetzt. Bei Veränderung
einer Komponente sind ggfs. Abstimmungen bei den anderen vorzunehmen.
Zur Entsorgung: Eine Zuführung für eine sekundäre
Kunststoffproduktion wäre prinzipiell möglich, doch
erscheint es sinnvoller, die gebrauchten Farbbänder als
manifestiertes Heizöl einer Müllverbrennungsanlage
zur Verfügung zu stellen.
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